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Adapter Finder10 Kameras · 4 Anschlüsse

Wie schließe ich meine Kamera ans Teleskop an?

Astrofotografie scheitert, bevor sie anfängt, wenn die Kamera nicht ans Teleskop passt. Die Verbindung ist eine zweiteilige Kette — ein T-Ring passend zur Kamera, dann ein Adapter passend zum Auszug — und schon ein falsches Teil bedeutet kein Gewinde oder dunkle Ecken. Wähle Kamera und Auszug und erhalte die exakte Kette zum Kaufen.

Telescope under the night sky
Kette in Sekunden
1📷Deine Kamera
2🔭Teleskop-Anschluss
Wähle deine Kamera und den Auszug deines Teleskops 👆

So funktioniert der Adapter-Finder

1

Kamera wählen

Wähle das Bajonett deiner Kamera — oder „Astro-Kamera" bzw. „Smartphone".

2

Auszug wählen

Wähle, wie dein Teleskop anschließt: 1,25 Zoll, 2 Zoll, SCT-Gewinde oder T2.

3

Kette kaufen

Erhalte den exakten T-Ring und Fokussierer-Adapter zum Kaufen, mit Vignettierungs-Hinweis.

Häufige Fragen

Was ist ein T-Ring und brauche ich einen?
Ein T-Ring (auch T2-Adapter) ist ein dünner Ring mit dem exakten Bajonett deiner Kamera auf der einen und einem Standard-T2-Gewinde (M42×0,75) auf der anderen Seite. Jede Wechselobjektiv-Kamera braucht den T-Ring für ihr Bajonett — ein Canon-RF-T-Ring passt nicht an einen Sony-Body. Das T2-Gewinde ist dann dein universeller Anschlusspunkt zu allem anderen in der Astrofotografie.
1,25 Zoll oder 2 Zoll — welcher Adapter?
Hängt von Sensor und Auszug ab. Ein 1,25-Zoll-Nosepiece reicht für kleine Chips und Planetenkameras, vignettiert aber (dunkle Ecken) an APS-C und Vollformat. Für Deep-Sky mit größerem Sensor nimm den 2-Zoll-Weg, der das volle Bild ausleuchtet. Hat dein Teleskop nur einen 1,25-Zoll-Auszug, zeigt ein größerer Sensor dort immer etwas Vignettierung.
Bleiben Autofokus und Belichtungsautomatik?
Nein. Im Prime-Focus ist das Teleskop das Objektiv — es gibt keine elektronische Verbindung, du fokussierst manuell über den Auszug und belichtest im manuellen Modus. Das ist normal: Du nutzt Live-View bei hoher Vergrößerung, um an einem hellen Stern scharfzustellen, und machst dann lange manuelle Belichtungen.
Wie schließe ich ein Schmidt-Cassegrain (SCT) an?
SCT-Teleskope von Celestron und Meade haben ein Außengewinde an der Rückzelle. Du nutzt einen SCT-auf-T2-Adapter, der auf dieses Gewinde schraubt, dann schraubt der T-Ring deiner Kamera aufs T2. Das ist die stabilste Verbindung überhaupt — kein Nosepiece, das im Auszug verrutscht, nur Metallgewinde bis zur Kamera.
Kann ich einfach mein Handy nutzen?
Ja, aber anders. Handys können kein Prime-Focus, sie fotografieren afokal — ein Klemm-Adapter hält das Handy über ein Okular, das du ohnehin nutzt. Kein T-Ring, kein Fokussierer-Adapter nötig. Genial für Mond und helle Planeten und ein schöner Einstieg, aber begrenzt für lichtschwache Deep-Sky-Ziele.

Durchs Teleskop fotografieren — das Wichtigste

Prime-Focus macht dein Teleskop zum riesigen Kameraobjektiv. Hier ist die Kette, die beide verbindet, und die Fallen, die du vermeidest.

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Es ist eine zweiteilige Kette

Eine Kamera im Prime-Focus ans Teleskop zu bringen ist immer dasselbe Prinzip: ein T-Ring passend zum Kamera-Bajonett, geschraubt an einen Adapter passend zum Auszug. Das T2-Gewinde in der Mitte ist der universelle Handschlag — bist du bei T2, verbindet sich alles in der Astronomie.

Vignettierung hängt an der Weg-Breite

Licht muss die Ecken des Sensors erreichen. Ein schmaler 1,25-Zoll-Weg kann einen Vollformat-Chip physikalisch nicht ausleuchten — also dunkle Ecken. Größere Sensoren wollen den 2-Zoll-Weg oder eine SCT-/T2-Verbindung. Kleine Planetenkameras sind in 1,25 Zoll glücklich, weil ihr Chip winzig ist.

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Prime-Focus = Riesenobjektiv

Im Prime-Focus entfernst du Okular und Kameraobjektiv; das Teleskop selbst wird ein großes festes Objektiv, das direkt auf den Sensor projiziert. Darum gibt es keinen Autofokus und keinen Zoom — und darum gibt dir ein langer Refraktor oder SCT enorme Reichweite für Mond, Planeten und Deep-Sky.

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Afokal ist der einfache Einstieg

Kein T-Ring? Fotografiere afokal: eine Klemme hält Handy oder Kamera über das Okular, durch das du ohnehin schaust. Die Optik bleibt wie sie ist, du fotografierst nur das projizierte Bild. Der schnellste Weg, heute Nacht den Mond einzufangen — mit Gerät, das du schon hast.

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Fokus ist manuell und fummelig

Ohne elektronischen Fokus drehst du den Auszug von Hand, während du Live-View in einen hellen Stern gezoomt beobachtest. Eine Bahtinov-Maske macht das viel leichter, indem sie den Fokus in ein klares Beugungsmuster verwandelt. Plane Zeit ein — scharfer Fokus entscheidet zwischen Treffer und Matsch.

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Balance und Backfokus zählen

Eine Kamera hinten dran verändert die Balance des Teleskops — Montierung neu ausbalancieren, sonst leidet das Nachführen. Manche Flattener und SCTs brauchen außerdem einen bestimmten Backfokus (oft 55 mm ab der T2-Schulter) für scharfe Ecken; Distanzringe bringen dich dorthin. Vor einer langen Imaging-Nacht prüfen.